Infos rund um Wohnmobile, Caravans und Camping


Rapallo (I): Camping Miraflores 2

Datum: 10. Mai 2014

rapallo1_800x600Rapallo liegt etwa dreissig Kilometer südöstlich von Genua und damit auf unserer Strecke Richtung Toscana. Das Dorf liegt am Golf von Rapallo, von dem ich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal höre, und gleich an der Autostrada, was für den weiteren Reiseverlauf praktisch ist. Allerdings liegt der Campingplatz Miraflores, den wir uns für diese Nacht aussuchten, wirklich sehr nahe an der Autobahn. Konkret verlässt man die Autobahn, durchfährt die Mautstelle, fährt links um die Ecke und ist am Ziel. Aber erstaunlicherweise kommen wir auf dem Platz kaum etwas vom Strassenlärm mit. Vielleicht lag’s am regenbedingten Dauerprasseln auf dem Dachfenster, vielleicht auch an den Schallschutzwänden.

Der Campingplatz hat offensichtlich schon bessere Zeiten erlebt. Einiges macht einen altertümlichen, leicht verlotterten Eindruck. Ob’s am langjährigen Einfluss durch die Witterung liegt oder an fehlender Pflege, kann und will ich nicht beurteilen. Mit etwas Liebe und Wille liesse sich aber sicherlich noch die eine oder andere Unschönheit beheben. Vielleicht wird das aber auch noch gemacht bis im Frühsommer die Saison richtig beginnt.

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Nirgends so teuer wie in der Schweiz 2

Datum: 25. April 2013

Der ADAC berichtet, was wir längst wissen: In der Schweiz ist Camping teuer. Doppelt so teuer wie in Deutschland. Und immer noch deutlich teurer als in allen anderen europäischen Ländern. Nicht wirklich eine neue Erkenntnis.

Jahr für Jahr berichtet der ADAC darüber. Mal erwähnt er dabei einen Brienzer Platz als vorbildlich, mal ist es einer in Tenero. Die üblichen ‚Verdächtigen‘, Jahr für Jahr. Und daran, dass die Schweiz teuerstes Campingland ist, wird sich so schnell auch nichts ändern. Vielleicht holt Kroatien auf, vielleicht auch Italien. Aber es wird auch in fünf Jahren noch teurer sein, seinen Wohnwagen in der Schweiz zu parken als in Deutschland.

Was mich viel mehr ärgert ist die Tatsache, dass die Plätze in der Hauptsaison ständig komplett ausgebucht sind und für spontan Reisende mit dem Wohnmobil kaum je Platz haben wollen. Überhaupt wird die Spezies derjenigen Camper, die halt eben nicht eine Woche auf dem selben Platz verbringen und schon Monate im Voraus buchen wollen, sozusagen schweizweit ignoriert. Wer spontan viel Geld ausgeben will auf einem Top-Campingplatz, kann das in der Schweiz fast ausschliesslich ausserhalb der Saison.

Camping Muglin, Müstair GR (Schweiz) 0

Datum: 06. November 2012

Da die Bündner Gemeinden bekanntermassen mit z.T. seltsamen Schildern darauf hinweisen, dass Reisemobile nicht willkommen sind, bleibt nur das Ausweichen auf offizielle Campingplätze oder die Weiterreise. Wir haben uns in diesem Fall für einen Campingplatz entschieden, weil der ganz neu (Mai 2012) erst aufging. Das machte uns natürlich neugierig. Ausserdem kann man bei einem so neuen Platz davon ausgehen, dass das Wichtigste auf einem Platz noch gut in Schuss ist: Das Sanitärgebäude. Die Hoffnungen waren hoch.
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Camping Idyll, Altenrhein (CH) 2

Datum: 24. Februar 2011

Der Name verspricht nicht zu viel: Die Idylle fängt schon bei der Lage dieses Campingplatzes am schweizerischen Bodenseeufer an. Klein und überschaubar liegt er fast etwas versteckt am Rhein, der wenige hundert Meter weiter in den Bodensee mündet und der an dieser Stelle die Grenze zu Österreich darstellt. In 15 Minuten ist man zu Fuss am Marina Rheinhof, von wo aus man das Kursschiff nehmen oder den zahlreichen kleinen und mittelgrossen Schiffen beim Ein- und Auslaufen zu schauen kann.

Das Bild auf dem Campingplatz Idyll ist geprägt von Dauercampern, deren Wohnwagen man häufig nur noch auf den zweiten Blick ausmachen kann und die ihre Parzellen liebevoll pflegen. Überhaupt macht der Platz einen überdurchschnittlich sauberen und gepflegten Eindruck. Die ungefähr zwei Dutzend Touristenparzellen sind nicht riesig, aber dennoch grosszügig genug, das nicht im Entferntesten ein Engegefühl auftaucht. (Video weiter unten)

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Camping Miralago, Tenero (TI) 12

Datum: 22. August 2010

Der Herr an der Rezeption von Camping Miralago war sich nicht sicher, ob er noch eine Parzelle frei hätte. Er gab uns den Plan mit den Worten: „Gehen Sie schauen, ob Parzelle 91 noch frei ist. Wenn ja, ist gut. Wenn nein, sind wir voll.“ Wir trauten erst unseren Ohren nicht. Aber der meinte das wirklich so.

Es stellte sich heraus, dass die besagte Parzelle frei war. Nicht besonders gross, aber wir planten sowieso, nur eine Nacht zu bleiben. Bezahlt wird im Voraus: 113 Franken (2 Erw., 2 Kinder inkl. Strom). Jawohl. Ich wusste noch nicht einmal, dass ein Campingplatz so viel kosten kann. Aber wir waren müde und blieben aus lauter Bequemlichkeit.

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