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Caravan Salon: Wenig Platz, kaum Deko

Datum: 08. November 2009

Ich weiss, ich bin mal wieder völlig im Hintertreffen. Der Caravan Salon 2009 ist mittlerweile schon wieder Geschichte und ich hab’ noch immer nicht alles dazu gesagt, was ich eigentlich sagen wollte. Dabei gäb’s da schon noch den einen oder anderen Punkt. Einer davon betrifft die Platzverhältnisse.

Enge Platzverhältnisse

Ein bisschen eng, wie?
Ein grosser Teil des Areals der “bea expo” ist im Umbau. Vielleicht liegt’s daran, dass manch ein Aussteller seine Fahrzeuge fast zu stapeln versuchte. Mancherorts musste man den “Eingang” zum Stand geradezu suchen und sich zwischen den engstehenden Fahrzeugen durchschlängeln. Klar, um die Fahrzeuge zu besichtigen reicht’s auch dann, wenn die Wagen einen knappen Meter seitlichen Abstand zueinander haben. Aber ich bin mir fast sicher, dass die Fahrzeuge grösser wirken würden, wenn man neben der Scheibe nicht gleich die Seitenwand des nächsten sähe.

Die Null-Dekoration

Und wie wär’s mit Dekoration?
Ein Freizeitfahrzeug ist eine sehr emotionale Sache. Noch viel mehr als ein ‘normales’ Auto. Denn in seinem Wohnwagen oder Reisemobil will man ja die schönste und wertvollste Zeit des Jahres verbringen. Die Fahrzeughersteller haben das begriffen und gestalten ihre Fahrzeuge immer abwechslungsreicher, bunter und komfortabler. Da erstaunt es dann doch sehr, dass es den Importeuren und Händlern offenbar genügt, die Karre irgendwie in die Halle zu stellen, einen Prospektständer davor und dann mal abzuwarten, was geschieht. Nicht selten schien es, dass das Abwarten in irgendeinem der zahlreichen Restaurants geschah. Denn so manchen Stand habe ich angetroffen, ohne einen Verkäufer oder Berater gesehen zu haben. Schade, schade.


Es geht auch anders

Es geht auch anders
Wie erleichtert war ich dann beim Betreten der Haupthalle mit den grossen Herstellern. Wenigstens da hat man sich ansatzweise Gedanken darüber gemacht, wie man auf den potentiellen Kunden wirken möchte. Sitzgelegenheiten, mehr oder weniger aufmerksames Standpersonal sowie viel Platz um die Fahrzeuge. Und schon ein einfacher Teppich kann Wunder bewirken, liebe Händler.

Ein Problem hatten aber so ziemlich alle Marken, die Fahrzeuge für den breiten Standardmarkt anbieten: Es war kaum möglich, das gesamte Sortiment zu zeigen. So habe ich auf der Suche nach einem Alkovenfahrzeug mit Kajütenbett quer im Heck nur eine Hand zum Zählen benötigt. Bleibt mir also der Weg zu den einzelnen Händlern mit grosser Auswahl doch nicht erspart.





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