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Wohnwagen oder Wohnmobil? Das Ende eines Dilemmas

Datum: 07. February 2009
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Den Glaubenskrieg zwischen Caravan-Fans und Wohnmobilisten kennen wir. Beides hat Vor-, jedoch auch Nachteile. Der grösste Nachteil des Wohnmobils ist die fehlende Mobilität wenn man sich erst mal häuslich eingerichtet hat. Dem Gegenüber steht der Nachteil des Wohnwagens, der ein höheres Unfallrisiko birgt und während der Fahrt nicht genutzt werden kann. Ein Kompromiss? Gibt es nicht. Noch nicht. Aber ein Österreicher hat den Kompromiss zumindest designmässig geschafft.

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Sein Konzept sieht auf den ersten Blick wie ein futuristisches Wohnmobil aus. Doch das Cockpit kann sich vom Alkovenaufbau lösen und eigenständig umherfahren. Die dadurch zusätzlich nötige dritte Achse kann ein- und ausgefahren werden, je nach Bedarf. Ist der Cockpit-Bereich sozusagen als Zweisitzer unterwegs, steht der Wohnaufbau ähnlich einem Sattelauflieger auf der Hinterachse und vorne auf Stützen.

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Ich bezweifle, dass die nächsten zehn Jahre solche Fahrzeuge auf der Strasse sind. Denn für ein solches Fahrzeug wäre die Entwicklung von Grund auf nötig. Sowas wäre dermassen teuer, dass sich kein einziger Wohnmobilbauer das leisten könnte. Nicht umsonst setzen alle Wohnmobilbauer auf konventionelle Nutzfahrzeugchassis von Ford, Fiat oder anderen Herstellern.

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Aber wie üblich bei Konzeptstudien gibt es einen Haufen (zum Teil neue) Ideen, die durchaus auch mittelfristig umgesetzt werden können. Die betreffen dann allerdings weniger den Kern der Studie, nämlich die Zwitterlösung zwischen Wohnwagen und -mobil. Eine wäre in meinen Augen die Standard-Boxen als Stauraum. Ich könnte mir vorstellen, dass allein schon dann viel Geld mit Zusatzverkäufen verdient werden könnte, wenn ein Hersteller in seinen Mobilen immer gleich grosse Stauräume baut. Dazu passend können dann entsprechende Boxen gekauft werden, die modulähnlich in die vorgesehenen Stauräume passen und damit hohe Flexibilität bieten. Doch damit sind wir vom Thema abgekommen.

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Abschliessend muss ich gestehen: Mir gefällt die Designstudie von Christian Susana. Ich sehe die gezeigte Version zwar lediglich als Zwei-Personen-Mobil. Doch die Idee liesse sich ja problemlos auch auf grössere Fahrzeuge anwenden.

Wer sich dafür interessiert, wie so ein Projekt sich entwickelt, kann das auf Christian Susanas Diplomblog nachlesen. Hier finden sich zahlreiche frühe Design-Skizzen und spätere CAD-Entwürfe.

Mehr Bilder gibt’s ausserdem bei Jalopnik und Tuvie.





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